Die Leistungen im Detail

Bundeskinderschutzgesetz

Wir beraten euch gerne bei der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes!
Das Bundeskinderschutzgesetz ist in einigen Punkt verändert worden, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu schützen. Konkret heißt das, dass Ehrenamtliche, die Kinder und Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen längeren Kontakt haben, ein erweitertes Führungszeugnis bei der Gemeinde beantragen müssen und danach eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten. Diese ist dann beim Vereinsvorstand vorzuzeigen.

Ob ein erweitertes Führungszeugnis benötigt wird, hängt u.a. von Art, Intensität und Dauer des Kontaktes der Personen mit den zu betreuenden Kindern ab.

Problematisch ist dabei die Umsetzung der Einsichtnahme. Im öffentlichen Dienst sind speziell geschulte Bedienstete verantwortlich, die dabei den Datenschutzbestimmungen unterliegen. Mit den Daten ist sorgsam umzugehen, denn es können neben den für das BKiSchG relevanten Straftaten auch andere genannt sein.

In den Vereinen und Verbänden sind teilweise Minderjährige als Vorstand tätig und zudem unterliegen sie nicht den strengen staatlichen Datenschutzbestimmungen. Außerdem kann es den Ehrenamtlichen nicht zugemutet werden, die zahlreichen staatlichen Bestimmungen und Forderungen im Umgang mit dem BKiSchG umzusetzen.

Aus diesem Grund soll das „Regensburger Modell" im Landkreis umgesetzt werden, sofern die Gemeinden ihre Zustimmung geben. Dabei schließt das Jugendamt mit allen Vereinen und Verbänden eine Vereinbarung. Die Gemeinden beantragen im Anschluss beim Bundeszentralregister alle Führungszeugnisse. Sie prüfen die Führungszeugnisse und stellen dann Bescheinigungen aus, wenn kein Tätigkeitsausschluss vorliegt. Die Ehrenamtlichen können diese dann bei den Vereinsvorständen vorzeigen.

Um das Gesetz einzuhalten, muss die Prüfung alle fünf Jahre wiederholt werden.

Weitere Details und Formulare dazu findet man HIER auf den Seiten des Landratsamtes!

"Juleica" - die Jugendleitercard

Ehrenamtliche sind das Rückgrat des Kreisjugendrings Die Jugendleitercard soll Jugendleitern und Jugendleiterinnen insbesondere zur Legitimation gegenüber den Erziehungsberechtigten von Kindern und Jugendlichen, gegenüber Behörden und anderen Stellen und zum Nachweis der Berechtigung für die Inanspruchnahme der für Jugendgruppen und Jugendleiter vorgesehenen Rechte und Vergünstigungen dienen. Die Vorstandschaft des Kreisjugendrings hat attraktive Vergünstigungen für Juleicainhaber/innen erreicht:
Jeder Inhaber hat eine Ausbildung nach festgelegten Qualitätsstandards zu absolvieren und muss sich mindestens 34 Stunden mit Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Methoden der Jugendarbeit und vielen anderen Themenbereichen beschäftigen. Darüber hinaus legitimiert die Juleica auch gegenüber staatlichen und nicht staatlichen Stellen, von denen Beratung und Hilfe angeboten wird.
Die Juleica kann unter www.juleica-antrag.de im Online-Antragsverfahren beantragt werden. Erforderlich sind dazu eine Email-Adresse sowie ein digitales Portrait-Foto.
Details zur Antragsstellung erhält man hier.
Der Kreisjugendring ist für die Ausstellung zuständig. Wir helfen gerne weiter!

Stelle

Ermäßigung

Landkreis Dingolfing-Landau Freizeitbus kostenlos
Stadt Dingolfing Eintrittsermäßigung Freizeitbad Caprima
Stadt Landau Eintrittsermäßigung Freibad und im Niederbayer. Vorgeschichtsmuseum
BRK Dingolfing-Landau Erste-Hilfe-Kurs kostenlos
KuKi Landau (Kino)Eine mittlere Portion Popcorn gratis
Kath. Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau Eintrittsermäßigung bei Veranstaltungen
Volkstumsgruppe Dingolfing Tanzkurs kostenlos
Kreisjugendring Dingolfing-Landau Ermäßigung 10 % bei diversen Jugendfahrten

 

Der KJR dankt allen Beteiligten für die Unterstützung der Juleica!

 

Kompetenznachweis für Jugendleiter

Ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit und die dabei erworbenen Kompetenzen sollen anerkannt werden. Aus diesem Grund hat der Bayerische Jugendring einen Kompetenznachweis erarbeitet. Damit sollen Jugendleiterinnen und Jugendleiter die Möglichkeit haben, die in der Jugendarbeit erworbenen Fähigkeiten zu dokumentieren und für ihre berufliche Zukunft, beispielsweise bei Bewerbungen, positiv nutzen.
Ehrenamtliche, die sich in Jugendorganisationen, während der Ferienfreizeit oder auch im offenen Treff engagieren, lernen Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, mit Konflikten und Problemen konstruktiv umzugehen und qualifizieren sich über zusätzliche Aus- und Fortbildungen in sozialen, organisatorischen und weiteren spezifischen Bereichen der Jugendarbeit. Die Grundlage für den Kompetenznachweis ist die Ausbildung zum/zur Jugendleiter/in. Über diese Grundausbildung werden fachliche Fähigkeiten vermittelt. Erkennungszeichen für diese Qualität ist die Juleica - die Jugendleitercard.
Inhaber/innen der Juleica können den Kompetenznachweis auf der Homepage des Bayerischen Jugendrings unter www.bjr.de beantragen. Das Dokument kann online erstellt werden.